Seit dem Bekanntwerden der Pläne der Stadtverwaltung Göttingen im Jahr 2012, im Westen des Stadtgebietes direkt an unsere Ortschaften angrenzend Flächen zur Errichtung von Windkraftanlagen auszuweisen, sind wir mit dieser Problemstellung befasst. In vielen Stunden haben wir uns in die Unterlagen und komplizierten Fragestellungen dieser Thematik eingearbeitet, an Sitzungen und Ausschüssen der politischen Gremien teilgenommen und unsere Argumente vorgebracht. Auf unser Betreiben hin fanden Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung statt und vieles mehr. 


Im Rahmen der Erreichung von Klimaschutzzielen sucht die Stadt Göttingen Standorte im Gebiet der Stadt und der eingemeindeten Ortschaften, an denen Investoren Windkraftanlagen erstellen dürfen. Dazu müssen die bestehenden Flächennutzungspläne geändert werden, die bislang den Bau von Kraftwerken verbieten. Eine der theoretisch denkbaren Flächen befindet sich westlich von Hetjershausen / Groß Ellershausen. Der schmale Streifen zwischen dem Wald und den Orten könnte für den Bau von 3 Windrädern ausreichen.

Wir Mitglieder der Bürgerinitiative haben uns vorrangig mit den gesundheitlichen Gefahren und der Beeinträchtigung von Fauna und Flora in unserem wertvollen Wohn- und Naherholungsgebiet beschäftigt. Genauere Informationen finden Sie unter den einzelnen Menüpunkten in der linken Menüleiste.

Wie war der Zeitplan?

Im Sommer 2013 sollte politisch entschieden werden, welche Gebiete in Göttingen als Vorranggebiete für den Bau von WKA ausgewiesen werden. Dabei war angeblich Eile geboten, um an den umfangreichen Erträgen aus einer seinerzeit noch besonders üppigen Einspeise-Vergütung zu partizipieren. Zwischenzeitlich hat dieser Entscheidungs-Prozess durch eine Vielzahl von Einwendungen, Hinweisen, Gutachten von verschiedenen Seiten eine Änderung erfahren. Im Mittelpunkt steht das Landschaftsschutzgebiet „Leinetal“, die Neuaufstellung des Landschaftsplans LP und Flächennutzungsplans FNP der Stadt Göttingen, die als Entwurf seit 2016 vorlagen und am 18. August 2017 rechtskräftig beschlossen wurden.