Arbeitskreis Gesundheit

Die Gesundheit ist das höchste Gut von uns Menschen. Leider wird uns das meist erst bewusst, wenn sie beeinträchtigt ist. Der Arbeitskreis hat sich von Beginn der Gründung der Bürgerinitiative im Jahr 2012 intensiv mit den gesundheitlichen Gefahren von Windkraftanlagen und hier insbesondere der Infraschallproblematik befasst. Nach jetzt jahrelanger Beschäftigung vieler Forscher mit dieser Thematik liegen immer mehr Studien und Forschungsergebnisse zur Gefährlichkeit von Infraschall vor. Hier können Sie sich informieren….

Auch die elektromagnetischen Felder der Höchstspannungsstromtrassen haben den Arbeitskreis von Beginn an beschäftigt. Die gesundheitlichen Auswirkungen werden von verantwortlichen Stellen und Netzbetreibern leider stets verharmlost.

Die gerade veröffentlichten Leitlinien der WHO für Umgebungslärm enthalten deutliche Belege dafür, dass Lärmbelastung zu den wichtigsten umweltbedingten Gefahren für die körperliche und psychische Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung zählt.

Prof.Dr.Werner Mathys
eh. Leiter des Bereichs Umwelthygiene/Umweltmedizin am Universitätsklinikum Münster hat in einer ausführlichen Studie unter dem Titel "Bewertung der gesundheitlichen Wirkungen von Windkraftanlagen auf den Menschen" nationale und internationale Erfahrungen über die Wirkungen von Schall/Infraschall veröffentlicht.

"...Windenergieanlagen emittieren hörbaren Schall und Infraschall. Darüber gibt es keinen Zweifel. Untersuchungen belegen eindeutig, dass Infraschallsignale noch in vielen Kilometern (>15 km) Entfernung von WEA gemessen werden können. Geräuschemissionen von Windparks haben eine viel größere Auswirkung auf die Gesundheit der Menschen als man aufgrund der von ihnen empfundenen Lautstärke gemäß der Bewertung von Messergebnissen erwarten würde. Der menschliche Organismus nimmt Infraschall besonders wahr, wenn er als schmalbandige Linie das ständig vorhandene Kontinuum überragt. Speziell die Tonhaltigkeit des Infraschalls, die Amplitudenmodulation wird erkannt. Gerade die Schallsignale von WEA unterscheiden sich deutlich in ihrer Qualität von anderen, natürlichen Quellen durch ihre periodisch wiederkehrenden Signale (vergleichbar mit einem tropfenden Wasserhahn). Entscheidend für die gesundheitliche Wirkung ist eben diese besondere pulsierende Qualität der Signale von WEA...." Die vollständige Studie finden Sie hier.

aefis ist die Abkürzung von „Ärzte für Immissionsschutz“.

Diese Arbeitsgruppe umweltmedizinisch interessierter südniedersächsischer Ärzte bildete sich im September 2014, um sich mit den gesundheitlichen Auswirkungen von Windkraftanlagen, Höchstspannungsstromtrassen und weiteren immissionsbedingten Gesundheitsbeeinträchtigungen zu befassen.

Der Arbeitskreis fordert eine Intensivierung der Forschung zu neuen Technologien im Zusammenhang mit der Energiewende in Deutschland analog zur weltweiten Forschung. In anderen Ländern ist das Forschungs-Niveau deutlich höher und die dortige Gesetzgebung hat bereits mit entsprechenden Abstandsregelungen und Grenzwertänderungen reagiert wie beispielsweise Neuseeland, USA, Schweiz, Dänemark…

Mehr Informationen erhalten Sie unter: www.aefis.de

Kontakt zu aefis können Sie aufnehmen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!