Am 16.10.2012 geht ein Brief von Herrn Breuer, NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft Küsten und Naturschutz) an die Stadt Göttingen. In diesem Schreiben wird die Berücksichtigung aller Greifvögel und Fledermausarten gefordert sowie die Ausweitung der Abstände bei Nistplätzen auch auf dazugehörigem Jagdgebiete. Dieser Brief wird von der Verwaltung monatelang nicht aufgefunden und totgeschwiegen. Schriftliche Aufforderungen an die Stadt zur Stellungnahme an die Verwaltung werden zwar mit Eingangsbestätigung versehen aber nicht beantwortet. Das Schreiben bleibt ein Mysterium.

Wir kommen nun zur Sitzung Umweltausschuss am 30.5.2013, abends vor dem Himmelfahrtstag: Tagesordungspunkt Beschlussfassung zur Änderung des FNP zur Ausweisung von Vorrangflächen von WKA. Der Vorsitzende des Ausschusses fragt nach dem Inhalt des legendären Schreibens. Sekretärin Friedrich-Braun: Inhalt ist nicht so wichtig, der Umweltausschuss soll schon mal den Beschluss zur Änderung des FNP  fassen, sie hat den Brief aber inzwischen gefunden. Nach der Beschlussfassung würde der Brief dann am Freitag nach Himmelfahrt ins Internet gestellt werden und jeder könne ihn dann ja in Ruhe lesen. Die Fraktion von Rot/Grün (4 Fürstimmen/ 3 Gegenstimmen) stimmen desungeachtet für die Änderung des FNP zur Ausweisung von Vorrangflächen von WKA. Die Entscheidung letztlich vom Vorsitzenden wegen fehlender Unterlagen vertagt. Hier die Unterlagen von Herrn Breuer.