Die Kosten des EEGesetzes wurden von Anfang an verniedlicht. Das begann schon mit der berühmt-berüchtigten Aussage des ehemaligen Ministers Trittin. Eine weitere Verniedlichung stellen die Angaben in Cents/kWh dar oder die Aussage, der Durchschnittshaushalt brauche nur 3500 kWh und da wird es im nächsten nur um wenige € teurer.

Per Gesetz legt der Staat legt die Mindest-Vergütungspreise für EEG-Ökostrom fest. Dieser Strom muss zwangsweise an der Börse verkauft werden, die Einnahmen werden auf ein EEG-Konto eingezahlt. Der Fehlbetrag aus den daraus resultierenden Einnahmen zu den Ausgaben ist dann die EEG-Umlage. Dieser Fehlbetrag beläuft sich in 2016 auf 23,6 Mrd. €. Teilt man diesen Betrag durch die 81,2 Mio Einwohner Deutschlands, zahlt jeder Bürger – vom Neugeborenen bis zum Greis- 283 €/Jahr. Für eine Familie mit 4 Personen kommen so mehr als 1000 € zusammen. Der Grund liegt darin, dass Stromkosten in allen Produkten und Dienstleistungen mit enthalten sind. Wir zahlen das mit der Straßenbeleuchtung, der Pizza aus der Kühltruhe im Laden, den Brötchen beim Bäcker oder dem Föhn beim Frisör