Nur zwei Tage später konnte die BI Gegenwind Herrn Dr. Martin Rudolph in Hetjershausen begrüßen. Der parteilose OB-Kandidat der CDU war bestens informiert, und so entspann sich schon am ersten Etappenpunkt sofort eine angeregte Diskussion über die Planungen der Fa. TenneT bzgl. der 380 kV-Trasse von Wahle nach Mecklar. Erstaunt darüber, dass diese Trasse lediglich eine Verstärkung des bestehenden Stromnetzes darstellt und nicht dem Transport von im Norden durch Windenergie erzeugten Strom nach Süden dient, ließ er sich über die gesundheitlichen Auswirkungen der elektromagnetischen Strahlung informieren.

Eine Woche später, am 23.05.2014, folgte Herr Siegfried Lieske unserer Einladung.

Der Oberbürgermeisterkandidat der Bündnis90/Die Grünen erwies sich als sehr interessierter Gesprächspartner. Mit ins Detail gehenden Fragen informierte er sich über Verlegetechnik, Schwachstellen und Vor- und Nachteilen des Erdkabels im Vergleich zur Freileitung sowie die Auswirkungen von Erdkabeln auf den Boden. Interessant waren für ihn auch die Gründe für das Scheitern einer Erdkabelverlegung entlang der A7. Bzgl. der Gesundheitsgefährdungen durch elektromagnetische Strahlung konnte Herr Lieske die Befürchtungen der Einwohner Hetjershausens nachvollziehen. Auch er war verwundert über die weitaus niedrigeren Grenzwerte in anderen Ländern.

Am 16.05.2014 war dann die Kandidatin der Piraten-Partei, Frau Katharina Simon, zu Gast in Hetjershausen.

Zusammen mit dem Energieexperten ihrer Partei, Herrn Münch, informierte auch sie sich zunächst über den aktuellen Planungsstand der 380 kV-Trasse „Wahle – Mecklar“. Verwundert über die mangelnde sehr späte Informationspolitik ließ sie sich über die ersten Veranstaltungen und die Gespräche der Bürgerinitiative Gegenwind mit TenneT berichten und zeigte sich sehr interessiert an den gesundheitlichen Gefährdungen durch elektromagnetische Strahlung und den doch sehr viel niedrigeren Grenzwerten in anderen Ländern.

Der Vorsitzende Herr Dr. Scherer (CDU/FDP-Gruppe) leitet die Sitzung.
Herr Dienberg gibt eine kurze Zusammenfassung der Bürgerversammlungen. Die Öffentlichkeit sei bei sehr unterschiedlich abgelaufenen Veranstaltungen informiert worden. Es seien die unterschiedlichsten Argumente vorgebracht worden, in Weende und Groß Ellershausen beispielsweise die Nähe zur Bebauung und der Infraschall. Deutliche Zustimmung zu den Windenergieplänen hätte es in Geismar gegeben. Im Ratssaal sei eine Zusammenfassung erfolgt.

Aus seiner Sicht wäre es nun an der Zeit, dass der Teilflächennutzungsplan jetzt „auf die Reise gebracht werde".

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