Gut informiert über die Sorgen der BI Gegenwind und gesprächsbereit zeigt sich der OB-Kandidat der SPD Rolf-Georg Köhler am 5. April 2014 während der Begehung der Ortsteile Hetjershausen und Groß Ellershausen, an der etwa 10 Personen teilnahmen. Bereits am Treffpunkt „Kirche Hetjershausen“ bezog er eine eindeutige Position zur 380 kV-Trasse. Eine solche Stromtrasse gehöre entweder weit weg jeglicher Bebauung oder unter die Erde. Ein durch die erhöhten Kosten verursachter Anstieg der Strompreise müsse hingenommen werden.

Nur zwei Tage später konnte die BI Gegenwind Herrn Dr. Martin Rudolph in Hetjershausen begrüßen. Der parteilose OB-Kandidat der CDU war bestens informiert, und so entspann sich schon am ersten Etappenpunkt sofort eine angeregte Diskussion über die Planungen der Fa. TenneT bzgl. der 380 kV-Trasse von Wahle nach Mecklar. Erstaunt darüber, dass diese Trasse lediglich eine Verstärkung des bestehenden Stromnetzes darstellt und nicht dem Transport von im Norden durch Windenergie erzeugten Strom nach Süden dient, ließ er sich über die gesundheitlichen Auswirkungen der elektromagnetischen Strahlung informieren.

Einer Einladung der BI Gegenwind folgte dann am 12.05.2014 der OB-Kandidat der Göttinger Linken, Dr. Eckhard Fascher.Nach einem kurzen Spaziergang zum südlichen Ortsrand von Hetjershausen ließ er sich direkt auf dem ehemals geplanten Trassenverlauf der 380 kV-Trasse „Wahle-Mecklar“ von den Vorstandsmitgliedern der Bürgerinitiative über den aktuellen Stand der Planung sowie die Änderungen der Planungen in den letzten 18 Monaten informieren. Angesprochen wurden die gesundheitlichen Auswirkungen der elektromagnetischen Strahlung, die weltweit unterschiedlichen Grenzwerte sowie die landwirtschaftlichen Beeinträchtigungen infolge der Erderwärmung.

Am 16.05.2014 war dann die Kandidatin der Piraten-Partei, Frau Katharina Simon, zu Gast in Hetjershausen.

Zusammen mit dem Energieexperten ihrer Partei, Herrn Münch, informierte auch sie sich zunächst über den aktuellen Planungsstand der 380 kV-Trasse „Wahle – Mecklar“. Verwundert über die mangelnde sehr späte Informationspolitik ließ sie sich über die ersten Veranstaltungen und die Gespräche der Bürgerinitiative Gegenwind mit TenneT berichten und zeigte sich sehr interessiert an den gesundheitlichen Gefährdungen durch elektromagnetische Strahlung und den doch sehr viel niedrigeren Grenzwerten in anderen Ländern.

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