Am 27. und 28.8.2019 fand in der Halle des P.S. Speichers in Einbeck auf Einladung der Bundesnetzagentur der dritte der nichtöffentlichen Erörterungstermine für den SuedLink Abschnitt C statt. Teilnehmen konnten nach vorheriger Anmeldung alle Träger öffentlicher Belange sowie Bürger, die zuvor schriftlich oder online ihre Einwände an die Bundesnetzagentur gesandt hatten. Unter der Leitung von Herrn Matz, Jurist bei der Bundesnetzagentur, wurden an zwei langen Debattier-Tagen zunächst kurz die gesetzlichen Vorgaben und der bisherige Untersuchungsrahmen und Ablauf dargestellt.

Am 03.05. nahm die BI Gegenwind einen Gesprächstermin mit Herrn MdB Fritz Güntzler (CDU) in Göttingen wahr. In dem Gespräch wurde Herr Güntzler über die Problematik im Bereich der Engstelle in Hetjershausen und über die im Falle einer Realisierung des Trassenverlaufs durch Göttingen eingeschränkte städtebauliche Entwicklung informiert. Herr Güntzler versprach, in einem Gespräch mit TenneT in Berlin auf diese Punkte hinzuweisen. Aufgrund der Tatsache, dass ebenfalls Abschnitte der Trassenalternative durch seinen Wahlkreis verlaufen, konnte aber keine weitere Unterstützung zugesagt werden.

Am 14.05. besichtigte der Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen) den geplanten Trassenverlauf durch Hetjershausen vor Ort. Dort nahm er an einem Gespräch mit der Referentin für Bürgerbeteiligung des Vorhabenträgers TenneT, Frau Dr. Elisabeth Benecke, Stadtbaurat Thomas Dienberg, Vertretern der Ortsräte Groß Ellershausen/ Hetjershausen/ Knutbühren, Elliehausen/ Esebeck und der BI Gegenwind sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern teil. Herr Trittin wurde von Frau Dr. Benecke informiert, dass TenneT sich für den westlichen Trassenverlauf entschieden habe, weil für die östliche Variante in Thüringen weit mehr Eingriffe in die Natur, die Umwelt und menschliche Bereiche notwendig seien.

Im Vorfeld des Infomarkts Suedlink im Bürgerhaus Bovenden am 29.04. fand im Neuen Rathaus Göttingen ein Gespräch zwischen Vertretern der Stadt Göttingen, des Vorhabenträgers TenneT, der BI Gegenwind und des Landvolks Göttingen statt. In diesem Gespräch machten die Vertreter der Stadt Göttingen erneut deutlich, dass sie die Trassenführung durch Göttingen ablehnen und ggf. mit juristischen Mitteln gegen eine solche Planung vorgehen werden.
In dem Gespräch wurde festgestellt, dass unterschiedliche Personen die Ost- bzw. die Westtrasse beurteilt hatten. Dieses Vorgehen sei lt. Stadtbaurat Thomas Dienberg sehr entscheidend für das Ergebnis des Variantenvergleichs. TenneT bezeichnete es dagegen als völlig unwichtig.

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