Am 16.05.2014 war dann die Kandidatin der Piraten-Partei, Frau Katharina Simon, zu Gast in Hetjershausen.

Zusammen mit dem Energieexperten ihrer Partei, Herrn Münch, informierte auch sie sich zunächst über den aktuellen Planungsstand der 380 kV-Trasse „Wahle – Mecklar“. Verwundert über die mangelnde sehr späte Informationspolitik ließ sie sich über die ersten Veranstaltungen und die Gespräche der Bürgerinitiative Gegenwind mit TenneT berichten und zeigte sich sehr interessiert an den gesundheitlichen Gefährdungen durch elektromagnetische Strahlung und den doch sehr viel niedrigeren Grenzwerten in anderen Ländern.


Bei unserem Besuch der Windräder in Siemerode am 13.9.2013 wurde das Bild gemacht. Wo bleibt der Mensch im Vergleich zu den riesigen Windmonstern?

Erkennen Sie die ameisengleichen Menschen am Fuße des Windrads?

Eine Woche später, am 23.05.2014, folgte Herr Siegfried Lieske unserer Einladung.

Der Oberbürgermeisterkandidat der Bündnis90/Die Grünen erwies sich als sehr interessierter Gesprächspartner. Mit ins Detail gehenden Fragen informierte er sich über Verlegetechnik, Schwachstellen und Vor- und Nachteilen des Erdkabels im Vergleich zur Freileitung sowie die Auswirkungen von Erdkabeln auf den Boden. Interessant waren für ihn auch die Gründe für das Scheitern einer Erdkabelverlegung entlang der A7. Bzgl. der Gesundheitsgefährdungen durch elektromagnetische Strahlung konnte Herr Lieske die Befürchtungen der Einwohner Hetjershausens nachvollziehen. Auch er war verwundert über die weitaus niedrigeren Grenzwerte in anderen Ländern.

Der Vorsitzende Herr Henze (SPD) leitet die Sitzung. Er erklärt, dass der Aufstellungsbeschluss „Teilflächennutzungsplan Windenergie" heute gefasst werden solle.
Zu diesem Thema seien Schreiben eingegangen von Herrn Weischede (Deppoldshausen), aus Esebeck, von Prof. Ensthaler, von der BI Gegenwind und vom BUND.
Herr Dienberg gibt eine kurze Zusammenfassung der Bürgerversammlungen. In Groß Ellershausen und Weende seien die Versammlungen sehr kontrovers verlaufen. In einem Ortsteil habe es eine hohe Zustimmung zu den Plänen der Stadt gegeben. Im Ratssaal habe dann eine Zusammenfassung stattgefunden.

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