Am 16.05.2014 war dann die Kandidatin der Piraten-Partei, Frau Katharina Simon, zu Gast in Hetjershausen.

Zusammen mit dem Energieexperten ihrer Partei, Herrn Münch, informierte auch sie sich zunächst über den aktuellen Planungsstand der 380 kV-Trasse „Wahle – Mecklar“. Verwundert über die mangelnde sehr späte Informationspolitik ließ sie sich über die ersten Veranstaltungen und die Gespräche der Bürgerinitiative Gegenwind mit TenneT berichten und zeigte sich sehr interessiert an den gesundheitlichen Gefährdungen durch elektromagnetische Strahlung und den doch sehr viel niedrigeren Grenzwerten in anderen Ländern.

 

Direkt neben der geplanten Potenzialfläche für den Bau von Windenergieanlagen vor Ort berichtete Herr Münch dann über alternative Technologien in Form von Energiedrachen, die ab 2015 in Serie gehen werden. Frau Simon beklagte, dass an auslaufenden Technologien seitens der Stadt festgehalten werde. Aus ihrer Sicht sei die Windenergietechnik ein Auslaufmodell, dass auch dann nicht mehr verbessert werden könne, wenn die Größe der Anlagen zunähmen. Zudem fehle noch immer die unbedingt notwendige Speichermöglichkeit. Unverständlich sei die unter diesen Voraussetzungen trotzdem erfolgende Verschandelung der Landschaft im Landschaftsschutzgebiet „Leinetal“, in der sie, wenn auch nur aus der Ferne, den ersten Rotmilan ihres Lebens sehen konnte.

Unglaublich war für Frau Simon die Vorgehensweise der Verwaltung bei der Ausweisung der Ruhegebiete. So wurde das beauftragte Gutachterbüro angewiesen, die möglichen Potenzialflächen schon vorab nicht als Ruhegebiete auszuweisen.

Auch beim Thema „Windenergie“ fiel ihr wieder die aus ihrer Sicht sehr mangelhafte Information der betroffenen Bürger auf.

Nach etwa 80 Minuten verabschiedeten sich Frau Simon und Herr Münch aus Hetjershausen.

Die Bürgerinitiative Gegenwind hofft, dass der Besuch innerhalb der Piraten-Partei zu einer weiteren Beschäftigung mit der Thematik führt.

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