Einer Einladung der BI Gegenwind folgte dann am 12.05.2014 der OB-Kandidat der Göttinger Linken, Dr. Eckhard Fascher.Nach einem kurzen Spaziergang zum südlichen Ortsrand von Hetjershausen ließ er sich direkt auf dem ehemals geplanten Trassenverlauf der 380 kV-Trasse „Wahle-Mecklar“ von den Vorstandsmitgliedern der Bürgerinitiative über den aktuellen Stand der Planung sowie die Änderungen der Planungen in den letzten 18 Monaten informieren. Angesprochen wurden die gesundheitlichen Auswirkungen der elektromagnetischen Strahlung, die weltweit unterschiedlichen Grenzwerte sowie die landwirtschaftlichen Beeinträchtigungen infolge der Erderwärmung.

 

Einig war man sich, dass eine Erdverkabelung zu bevorzugen, leider aber nicht immer durchführbar sei.Anschließend wurde Herrn Dr. Fascher die Problematik der westlich von Hetjershausen gelegenen und für die Errichtung der Windkraftanlagen vorgesehenen Fläche direkt vor Ort vor Augen geführt. Infraschall, Schlagschatten und Lärm, verstärkt durch die westliche Lage zum Ort, sowie nicht zuletzt die drei über uns kreisenden Rotmilane waren die Argumente der BI gegen eine Ausweisung dieser Fläche.Besonders bemerkenswert war für Herrn Dr. Fascher offenbar die zunehmende Zurückhaltung der Stadtwerke bzgl. einer Windparkerrichtung westlich von Hetjershausen. Einen möglichen Betreiber Vattenfall halte er für eine schlechte Lösung, da die Energieversorgung in kommunaler Hand bleiben solle.Sorge bereite auch die mögliche Entzweiung der Hetjershäuser Bevölkerung, da nur einige wenige Profiteure seien aber sehr viele Bürger Beeinträchtigungen erleiden. Zurück am Bürgerhaus verabschiedete sich Herr Dr. Fascher nach insgesamt 60 informativen Minuten.Die BI Gegenwind hofft, einen Denkanstoß gesetzt zu haben, so dass weiterführende Gespräche innerhalb der Fraktion unter vielleicht neuen Gesichtspunkten erfolgen.

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